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7. und 8. Tag

7. Tag Licht- und Tonshow Karnak-Tempel

Der Ausgangspunkt unserer Reise hatte uns leider wieder. Am Nachmittag machten wir uns alleine in Luxor auf Entdeckertour. Kann ich jedem nur empfehlen oder sich einfach ein Taxi nehmen, ist auch kein Problem. Wir sahen Ecken von Luxor, wo, glaube ich, noch nie ein Tourist vorher war. Viele Ägypter waren sehr gastfreundlich und luden uns immer gleich auf einen Tee ein.

Wichtiger Hinweis

Keine angebotenen Tees trinken, da diese meist aus normalem Leitungswasser gemacht werden und die bei uns Europäern Brechdurchfall auslösen!

Gegen Abend machten wir uns dann fertig für die Licht- und Tonshow im Karnak-Tempel. An diesem Tag war es besonders heiß. Der Bus fuhr gegen 18:00 Uhr los Richtung Tempel. Die Show ging gegen 19:00 Uhr los. Wir hatten um 19:00 Uhr immer noch 37°C und das Duschen vorher war reiner Luxus.

Im Vorfeld hatte ich schon viel von der Licht und Tonshow gehört, aber dass Sie so schön ist, hätte ich mir niemals träumen lassen. Die Show war in Deutsch und somit für jeden zu verstehen. Als die Dämmerung hereinbrach, wurde der Eingang vom Karnak-Tempel rot beleuchtet und eine Stimme fing an, die Geschichte des Tempels zu erzählen. Durch die Säulen und hohen Mauern gab es einen so guten Sound, dass ich gleich Gänsehaut bekam. Immer wieder waren Abschnitte abgesperrt und man ging von Abschnitt zu Abschnitt und die Geschichte wurde immer weitererzählt. Das Finale und der Rest der Geschichte wurde dann auf einer Tribüne, die am Heiligen See steht, beendet.

Ein Lichtspektakel, der Wahnsinn kann ich da nur sagen. So ziemlich das Schönste, was ich je auf dieser Reise gesehen haben. Kann ich nur wärmstens empfehlen.

8. Tag: Memnonkolosse / Hatschepsut-Tempel und Tal der Könige

Unser Urlaub auf dem Nil war jetzt fast zu Ende, bis auf die letzten drei Sehenswürdigkeiten hatten wir fast alles gesehen. Ich glaube, alles wird man nie sehen, aber doch einiges.

Memnonkolosse

Relativ früh ging es Richtung Memnonkolosse. Da machten wir aber nur einen kurzen Halt von ungefähr 10 Minuten.

Kurzinfo Memnonkolosse

MemnonkolosseDie beiden Figuren sind aus dem 14. Jahrhundert v. Chr. Die Sockelhöhe beträgt 3,30 Meter, die Höhe der Statuen beträgt 13,97 Meter und sie haben somit eine Gesamthöhe von 17,27 Meter. Eine der beiden Statuen ist ca. 1 Meter höher.

>> Ausführliche Informationen zu den Memnonkolossen

Tal der Könige

Anschließend ging es gleich weiter Richtung Tal der Könige. Darauf waren wir besonders gespannt, obwohl uns schon gesagt wurde, wir sollen uns nicht allzu lange in den Gräbern aufhalten, da es dort noch heißer ist als es sowieso schon war. Die Sicherheitsvorkehrungen beim Tal der Könige sind relativ hoch, aber als Tourist bekommt man davon nicht allzuviel mit.

Unser Reiseleiter hatte Recht, die Temperaturen hatten jetzt um 10.00 Uhr schon geschlagene 42°C erreicht. Tapfer wie wir waren, entschieden wir uns für 4 Gräber, die wir unbedingt sehen wollten. Bei vielen Gräbern muss man warten und anstehen. Bei der Hitze wollte ich nicht viel bergauf laufen oder mich großartig anstrengen und daher blieben wir im unteren Bereich. Soviel ich noch weiß, ist Fotografieren im Tal der Könige streng verboten, daher auch keine Fotos von mir hier. Ich schwitze wie noch nie in meinem Leben, der Wahnsinn. Mein T-Shirt konnte ich auswringen und das will was heißen. Ich glaube, so viel Wasser hat unser Körper noch nie verloren wie an diesem Tag. Der Aufenthalt betrug ca. 1,5 Stunden.

Kurzinfo Tal der Könige

Im Tal der Könige gibt es 64 Gräber, alle wurden durchlaufend nummeriert. Die Nummern wurden im Jahr 1827 von John Gardner Wilkinson mit einem Pinsel und roter Farbe gekennzeichnet. Vor jeder Zahl steht KV was so viel heißt wie Kings Valley im Englischen.

Eintrittstickets berechtigen zum Besuch von drei Gräbern, für das Grab des Tutanchamun muss ein Extraticket gekauft werden. Wegen dem großen Ansturm bei den Gräbern darf man sich nicht länger als 10 Minuten im jeweiligen Grab aufhalten.

>> Ausführliche Informationen zum Tal der Könige

Tipp zum Tal der Könige

Keine Videokameras oder Fotoapparate ins Tal der Könige mitnehmen, denn diese sind streng verboten!

Anschließend ging es zu unserem letzten Ziel auf dieser Reise und zwar zum Hatschepsut-Tempel. Auch hier sind die Sicherheitsbedingungen wieder sehr hoch. Zwar waren wir beide schon an der Grenze unserer Kräfte, aber eine der Hauptattraktionen konnten wir uns nicht entgehen lassen. Die Fahrt vom Tal der Könige zum Hatschepsut-Tempel dauerte ca. 30 Minuten.

Totentempel der Hatschepsut

Mit dem Bus kommt man auf einem großen Parkplatz an und wird dann mit kleinen Zügen immer gruppenweise zum Tempel gefahren. Ich denke, nach dem Anschlag von damals, eine weitere Sicherheitsvorkehrung.
Als ich vor der langen Treppe stand, hätte ich bei der Hitze losheulen können, aber hilft ja nix, wenn man ans Ziel möchte. Und für den Ausblick hat es sich wirklich gelohnt.

Kurzinfo Hatschepsut-Tempel

Totentempel der HatschepsutDer Tempel wurde innerhalb von 15 Jahren gebaut. Auf dem Tempel entstand ein Kloster, welches bis ins 11. Jahrhundert genutzt wurde. Der gesamte Tempel ist aus Kalkstein errichtet. Der Architekturstil hebt sich von allen anderen Tempeln ab.

>> Ausführliche Informationen zum Hatschepsut-Tempel

Hatschepsut-Tempel ZugHatschepsut-Tempel
Der Aufenthalt am Hatschepsut-Tempel dauerte ca. 1,5 Stunden, was völlig ausreichend ist. Die Geschichte von diesem Tempel muss man sich vor Ort erzählen lassen. Ich war wie ein Mäuschen und lauschte gespannt, was unser Reiseleiter alles zu erzählen hatte. Ein gigantisches Bauwerk, mit seinem eigenen Stil.

Auf der Rückfahrt zum Schiff wurde uns klar, dass unsere Nilkreuzfahrt hier beendet ist und wir sahen unserer Woche in Hurghada mit einem weinenden und einem lachenden Auge entgegen. Die Eindrücke werden für immer in Erinnerung bleiben und wir sind uns sicher, einmal Ägypten, immer wieder Ägypten. Ich glaube, wer einmal Land und Leute lieben gelernt hat, wird immer wieder nach Ägypten zurückkehren. Außerdem war dieser Urlaub ja nur ein kleiner Teil von diesem Land, was wir gesehen haben. Es gibt noch so viel zu sehen und wir werden immer wieder zurückkehren.

Sandra Piller

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