Ausflugsziele

Von der Nilkreuzfahrten.com-Redaktion Aktualisiert: Juni 2026 9 Min. Lesezeit
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Kurz erklärt: Eine Nilkreuzfahrt reiht die größten Schätze Ägyptens entlang des Stroms auf – von den Tempeln und Königsgräbern in Luxor über Edfu und Kom Ombo bis zu Philae und dem Staudamm in Assuan, ergänzt um Kairo mit den Pyramiden und optional Abu Simbel am Nassersee. Diese Übersichtsseite stellt alle wichtigen Ausflugsziele kurz vor und verlinkt jedes Highlight auf seine Detailseite, damit du deine Landgänge gezielt planen kannst.

Von der Nilkreuzfahrten.com-Redaktion · Stand: Juni 2026

Kaum eine Reise bündelt so viel Hochkultur auf so engem Raum wie eine Flusskreuzfahrt zwischen Luxor und Assuan. Auf gut zweihundert Kilometern reihen sich Welterbestätten, gewaltige Tempel und farbenprächtige Königsgräber direkt am Ufer auf, sodass du ohne lange Wüstenfahrten von einem Höhepunkt zum nächsten gleitest. Diese Seite gibt dir den kompletten Überblick: Welche Ausflugsziele liegen wo, was ist meist im Reisepreis enthalten, was kostet extra – und wann sich der Besuch der Sehenswürdigkeiten am meisten lohnt. Welche Stationen dein Schiff ansteuert, zeigt ergänzend die Übersicht zu Kreuzfahrtprogramm und Stationen.

Welche Sehenswürdigkeiten liegen auf der Route?

Zur klassischen Nilkreuzfahrt gehören die Höhepunkte zwischen Luxor und Assuan sowie häufig ein Vorprogramm in Kairo. In Luxor stehen der Karnak-Tempel, der Luxor-Tempel und die Nekropole im Westen mit dem Tal der Könige auf dem Programm. Auf der Fahrt nach Süden legen die Schiffe in Edfu und Kom Ombo an, ehe in Assuan der Philae-Tempel, der Hochdamm und der Unvollendete Obelisk warten. Wer mehr Zeit mitbringt, ergänzt Kairo mit den Pyramiden von Gizeh, einen Abstecher nach Abu Simbel am Nassersee oder Alexandria am Mittelmeer. Die Reihenfolge hängt von der Fahrtrichtung ab: Flussaufwärts beginnst du in Luxor und endest in Assuan, flussabwärts ist es umgekehrt – beide Varianten zeigen dieselben Höhepunkte. Eine vollständige Etappenübersicht bietet unsere Seite zu Kreuzfahrtprogramm und Stationen, und tiefe Informationen zu jedem Ort findest du auf den verlinkten Detailseiten.

Was sind die Höhepunkte in Luxor?

Luxor gilt als das größte Freilichtmuseum der Welt und ist für viele Reisende der Höhepunkt der gesamten Kreuzfahrt. Am Ostufer erheben sich der gewaltige Karnak-Tempel mit seinem berühmten Säulenwald und der nachts stimmungsvoll beleuchtete Luxor-Tempel mitten in der Stadt. Das eigentliche Herzstück liegt am Westufer: Das Tal der Könige ist die berühmteste Begräbnisstätte der Pharaonen, mit über sechzig in den Fels getriebenen Grabanlagen, darunter das Grab des Tutanchamun; meist sind drei Gräber im Eintritt enthalten, spektakuläre Anlagen kosten Aufpreis. Direkt benachbart liegen das ruhigere Tal der Königinnen mit dem prächtigen Grab der Nofretari, der terrassenförmige Totentempel der Hatschepsut und die beiden gewaltigen Memnon-Kolosse. Das Westufer lässt sich gut an einem halben Tag erkunden – am besten am frühen Morgen. Alle Details bündelt die Seite zum Ausflug nach Luxor.

Welche Tempel liegen bei Edfu und Kom Ombo?

Auf der Strecke zwischen Luxor und Assuan liegen die beiden eindrucksvollen Tempel von Edfu und Kom Ombo direkt am Fluss, weshalb sie fester Bestandteil fast jeder Kreuzfahrt sind. Der Horus-Tempel von Edfu ist der am vollständigsten erhaltene Tempel Ägyptens: Seine gewaltigen Pylone, der weite Hof und die dunklen Säulenhallen sind nahezu unversehrt, und am Eingang wacht eine berühmte Granitstatue des falkengestaltigen Gottes Horus. Vom Schiffsanleger geht es traditionell mit der Pferdekutsche zum Tempel – ein kleines Abenteuer für sich; mehr dazu auf der Seite zum Horus-Tempel von Edfu. Etwas weiter südlich folgt der außergewöhnliche Doppeltempel von Kom Ombo, der exakt symmetrisch zwei Göttern zugleich geweiht ist – dem krokodilsgestaltigen Sobek und dem falkenköpfigen Haroeris. Er thront unmittelbar über dem Wasser und beherbergt ein Krokodilmuseum mit mumifizierten Tieren. Details findest du auf der Seite zu Kom Ombo.

Was sieht man in Assuan?

Assuan ist der südliche Wendepunkt der klassischen Nilkreuzfahrt und eine der entspanntesten Städte Ägyptens. Hier teilt sich der Nil um zahlreiche Granitinseln, bunte Feluken kreuzen unter weißen Segeln, und die nubische Kultur prägt das Stadtbild. Auf dem Programm stehen der Philae-Tempel, das große Heiligtum der Göttin Isis auf seiner Insel, das nur per Boot erreichbar ist und in den 1970er-Jahren Stein für Stein vor dem Stauwasser gerettet wurde. Dazu kommen der gewaltige Assuan-Hochdamm, der zwischen 1960 und 1971 errichtet wurde, die jährliche Nilschwemme bändigte und den Strom zum riesigen Nassersee aufstaut, sowie der Unvollendete Obelisk im antiken Steinbruch. Auch eine Bootsfahrt zur Insel Elephantine, einem der ältesten Siedlungsplätze Ägyptens, gehört zu den schönsten Erlebnissen. Mehr dazu auf der Seite zum Ausflug nach Assuan.

Wie erreiche ich Abu Simbel und den Nassersee?

Abu Simbel liegt rund 280 Kilometer südlich von Assuan am Ufer des Nassersees und gehört zu den eindrucksvollsten Tempeln überhaupt. Die beiden Felstempel Ramses’ II. mit ihren vier kolossalen Sitzfiguren wurden in den 1960er-Jahren vor den Fluten gerettet und höher versetzt. Erreichbar ist die Stätte per Inlandsflug oder im bewachten Konvoi über die Wüstenstraße ab Assuan; manche Reisen verbinden sie mit einer Nassersee-Kreuzfahrt, die den südlichen Stausee und seine geretteten Tempel erschließt. Weil Abu Simbel abseits der klassischen Route liegt, ist der Ausflug fast immer eine optionale Erweiterung gegen Aufpreis – aber eine, die sich für viele Reisende mehr als lohnt. Hintergründe und Anreise fasst die Seite zu Abu Simbel zusammen.

Lohnt sich die Kombination mit Kairo und den Pyramiden?

Ein Ausflug nach Kairo und Gizeh lohnt sich für fast jeden Ägypten-Reisenden, denn die Pyramiden gehören zu den berühmtesten Bauwerken der Menschheit. Als einziges noch erhaltenes der sieben antiken Weltwunder ragen die drei großen Pyramiden über die Wüstenkante, bewacht von der rätselhaften Sphinx. In Kairo bündeln zudem das Ägyptische Museum am Tahrir-Platz mit der goldenen Maske des Tutanchamun und das moderne Große Ägyptische Museum nahe den Pyramiden die größten Schätze der Pharaonenzeit. Viele Kreuzfahrten bieten Kairo als Vor- oder Nachprogramm an, weil die Hauptstadt rund 700 Kilometer nördlich von Luxor liegt und nicht direkt auf der Schiffsroute; die Anreise erfolgt per Inlandsflug oder Zug. Wer mag, hängt von Kairo aus einen Abstecher nach Alexandria am Mittelmeer an. Wie sich der Abstecher organisieren lässt, zeigt die Seite zum Ausflug nach Kairo.

Welche Ausflüge sind im Programm enthalten?

Im Reisepreis enthalten sind in der Regel die Kernziele zwischen Luxor und Assuan: Karnak- und Luxor-Tempel, das Tal der Könige mit drei Gräbern, Edfu, Kom Ombo, Philae und der Hochdamm. Auf einer klassischen Vier- bis Fünf-Tage-Fahrt besuchst du damit etwa fünf bis sieben große Tempelanlagen sowie das Tal der Könige. Welche Leistungen tatsächlich dabei sind, unterscheidet sich je nach Veranstalter stark – ein Blick ins Kleingedruckte lohnt sich, besonders bei Eintrittsgeldern und Reiseleitung. Grundsätzlich gilt: Die großen Höhepunkte direkt am Fluss sind fast immer abgedeckt, weil die Schiffe ohnehin an Edfu und Kom Ombo anlegen und Luxor wie Assuan klassische Start- oder Endpunkte der Reise sind. Welches Schiff diese Route fährt, zeigt die Übersicht der Kreuzfahrtschiffe auf dem Nil.

Welche fakultativen Ausflüge gibt es gegen Aufpreis?

Gegen Aufpreis gibt es häufig die spektakulärsten Einzelgräber im Tal der Könige, einen Heißluftballonflug über Luxor bei Sonnenaufgang, den Ausflug nach Abu Simbel, eine nubische Dorfvisite in Assuan oder Sonderausflüge zu den Tempeln von Dendera und Abydos nördlich von Luxor. Der Hathor-Tempel von Dendera beeindruckt mit erstaunlich gut erhaltenen Farbreliefs, der Tempel von Abydos birgt die berühmte Königsliste; beide liegen flussabwärts und sind daher meist nicht in der Standardkreuzfahrt enthalten. Auch Alexandria am Mittelmeer ist ein solcher Zusatzbaustein. Die großen Höhepunkte am Fluss sind also fast immer abgedeckt, während die Abstecher abseits der Route extra kosten. Trinkgeld – in Ägypten „Bakschisch“ genannt – gehört bei allen Ausflügen zum Reisealltag; halte dafür kleine Scheine bereit.

Wann ist die beste Reisezeit für Besichtigungen?

Die angenehmste Zeit für Tempelbesuche ist das Winterhalbjahr von etwa Oktober bis April, wenn die Temperaturen in Oberägypten moderat bleiben. Im Sommer klettern sie in Luxor und Assuan regelmäßig über 40 Grad, weshalb du dann besonders früh starten, viel Wasser trinken und eine Kopfbedeckung tragen solltest. Unabhängig von der Saison gilt: Plane die Besichtigungen möglichst auf den frühen Morgen, wenn das Licht weich, die Hitze noch erträglich und weniger Besucher unterwegs sind – gerade am Westufer von Luxor und in den offenen Anlagen von Assuan macht das einen großen Unterschied. Leichte, helle Kleidung, festes Schuhwerk für unebenes Tempelgelände und ausreichend Sonnenschutz gehören in jeden Tagesrucksack. Mehr zu Temperaturen und Jahreszeiten findest du auf unserer Seite zum Klima am Nil.

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Häufige Fragen zu Ausflügen auf einer Nilkreuzfahrt

Welche Ausflüge sind bei einer Nilkreuzfahrt inklusive?

In der Regel sind die Kernziele zwischen Luxor und Assuan enthalten – Karnak- und Luxor-Tempel, das Tal der Könige mit drei Gräbern, Edfu, Kom Ombo, Philae und der Hochdamm. Extras wie Abu Simbel, ein Heißluftballonflug oder Sonderausflüge nach Dendera kosten meist Aufpreis.

Muss ich für Abu Simbel extra zahlen?

Ja, in fast allen Fällen. Abu Simbel liegt rund 280 Kilometer südlich von Assuan und ist nicht Teil der Standardroute. Der Ausflug per Flug oder Konvoi wird als optionale Erweiterung gegen Aufpreis angeboten, gilt aber als einer der eindrucksvollsten überhaupt.

Wann ist die beste Tageszeit für Tempelbesuche?

Am besten besuchst du die Tempel früh am Morgen. Dann ist es kühler, das Licht weicher und es sind weniger Besucher unterwegs. Gerade am Westufer von Luxor und in den offenen Anlagen von Assuan macht der frühe Start einen großen Unterschied gegenüber der Mittagshitze.

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